Vollgas im Erdgeschoss

2 Sep

Allerdings nicht für unsere Gastherme von Vaillant. Nachdem Herr Kerscher persönlich dreieinhalb Stunden das Gerät zur Kooperation zu bewegen versucht hat, gab er auf und sagte, dass der Werkskundendienst kommen muss. Da sind wir mal gespannt, wann er das tun wird.

Seine Spengler Kollegen waren auch da und setzten die Fallrohre für die Regenrinnen. Allerdings haben sie die noch nicht angeschlossen und auch nicht gesagt, wer das macht. Der Tiefbauer? Als ich fragen wollten, waren die Jungs schon wieder weg…

Fliesenleger Hans hat gestern unser Gäste WC so gut wie fertig gemacht, es fehlt noch etwas Mosaik und natürlich das Verfugen. Das soll heute passieren.

So langsam hat sich der Kollege an die Arbeit mit den kleinen (10x20cm) Metro Fliesen gewöhnt, er wird schneller. Leider muss man höllisch aufpassen, dass der Ergebnis halbwegs sinnig ausschaut. Das ungewöhnliche Format und der Facetten-Schliff der Fliesen verleiten anscheinend zu merkwürdigen Experimenten.

Auch am Tag vor dem Bergfest stand für die Bauherrin die Farbe weiß im Vordergrund. Gestern ausschließlich für Türen und Türrahmen. Eine Heidenarbeit aber das Ergebnis kann sie zufrieden stellen. Sieht sehr gut aus!

Und damit wir die Deckenleuchten in den Bädern fest bekommen, haben wir uns gestern morgen im Baumarkt noch den entscheidenen Tipp geholt, wie es geht. Bewaffnet mit der Info, die so leider nicht in der Anleitung stand, ging es auch ganz gut von der Hand…

Kommen wir zum Vollgas im EG. Fliesen fast fertig habe ich ja schon geschrieben. Aber das war nicht das Einzige gestern. Ich habe mich dem großen Projekt Betonboden angenommen – der Sockelplatte für unseren Kaminofen.

Die Fläche habe ich bereits vor einigen Tagen mit einer Ausgleichsmasse (selbstnivellierend aber leider doch völlig uneben) aufgebaut. Gestern habe ich erst die Ränder etwas begradigt (mit dem Dewalt Multifunktionstool und Stemmwerkzeug) und dann grundiert. Ich habe den vorhandenen Tiefengrund vom Parkett (Wakol D 3055) genommen, denn der Hersteller vom Beton Ciré verweist auch auf diese Marke. Dann habe ich es eine Weile trocknen lassen und die erste Schicht vom Ciré aufgetragen. Zur Konsistenz zur Masse gab es keine Angaben, daher ging ich davon aus, sie müsse wie bei Mörtel oder Gips sein. Da stellte sich als falsch raus. Flüssiger ist wesentlich besser, vor allem bei Lufttemperaturen von über 30°. Durch die Konsistenz-Experimente war die erste Schicht leider ziemlich unsauber.

Ich habe das Zeug ca. 8 Stunden trocknen lassen und dann mit dem Exzenterschleifer und 80er Scheibe die Fläche etwas geglättet. Schön sauber gemacht und dieses mal einen sehr flüssigen Beton Ciré aufgetragen. Das ging gut von der Hand und ich hoffe heute nach dem erneuten Schleifen zufrieden sein zu können.

Zwischendrin war dann noch das Parkett in der Küche dran. Das Meister PD400 Cottage ist super verarbeitet und lässt sich sehr genau einbauen. Unser Parkettkleber von Wakol riecht wie das gut alte Pattex und macht – glaub ich – auch etwas high. Die Anwendung ist ungewohnt, wenn man zuvor Quadratmeter um Quadratmeter Dielen verschraubt hat. Ich hab immer 3-4 Reihen gemessen und gesägt und dann den Kleber aufgetragen und die Parkettdielen verklebt.

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