Tag 3 – weniger Überraschungen aber eine Erkenntnis…

26 Jun

Die guten Nachricht des Tages: Das Aufschottern ist fertig und unser Verkäufer hat den Schutt aus dem Boden geholt und entsorgt.

Heute haben die Kollegen mit dem Vermesser Schnurböcke aufgestellt, die Feinabsteckung gemacht und angefangen die Leerrohre für Gas, Wasser, Strom etc. einzubauen.

Und die Erkenntnis:

Mein erstes Haus würde ich nie wieder ohne Bauleiter bauen!!!

Auch wenn Herr Dauscher von Allsend Haus in seinen Verkaufsgesprächen immer wieder betont hat, wie einfach und problemlos das Vorhaben sei und man keinen Bauleiter bräuchte, trifft das anscheinend nur für seinen Teil zu (hoffe ich zumindest noch). Also die Aufstellung des Hauses. Der ganze Rest – Erdarbeiten, Bodenplatte, Ausbau – ist wohl egal.

Beispiele: Allsend hat für uns die Bodenplatte geplant aber wir als Bauherrn mussten den Plan freigeben. Klar wir können uns anschauen, ob Maßketten stimmig sind und zu den Begebenheiten passen. Aber ob man ein 50er Flexrohr als Leerrohr für ein Elektrokabel im Kies vergraben kann, wissen wir nicht. Genauso wenig, ob es Sinn macht oder gar notwenig ist, für Telekom und Strom jeweils ein eigenes 100er KG Rohr zu verlegen.

Das sind allerdings die harmlosen Geschichten. Schlimmer ist, dass wir niemanden haben, der sich die Planung in Gänze anschaut und dabei feststellt, es wäre ziemlich blöd wenn

  • man die Leitung für die Regenrinnen nicht jetzt verlegt, weil man später nicht mehr ran kommt und bei der Bodenplatte diese Leistung nicht enthalten ist
  • die Leerrohre nur 1 Meter aus der Bodenplatte rausgeführt werden und damit direkt unter dem Carport liegen und man auch da später nicht mehr hin kommt
  • die Aufschüttung so hoch ist, dass das Abböschen ohne Stützmauer eigentlich nicht sinnvoll zu realisieren ist

Zum Glück war ich vor Ort und hab die Dinge bemerkt und mit den Kollegen schnell besprochen. Aber wer sagt mir, wir werden auch bei den kommenden Punkten das Glück haben?

Ärgerlich ist auch, dass wir einen Teil explizit während der Planung angesprochen haben (z.B. die Stützmauer), um die Kosten einzugrenzen und jetzt doch ungeplante Mehrkosten haben. Wenn man sich nun die Kostenrechnung Aufschüttung, Stützmauer etc. anschaut, sähe die Pro-Kontra Betrachtung für den Keller wahrscheinlich anders aus.

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