Reklamationen und dann Planung…

22 Sep

KĂŒche und Heizung

Gestern war baustellenfrei. Das heisst allerdings nicht, dass die Arbeit im Kopf auch pausiert und es nichts zu tun gibt. Gestern mussten diverse kleinere Reklamationen angestossen werden. Zum Beispiel die zerkratzte Schublade und das geknickte Gasrohr in der KĂŒche.


Erstes bekam der KĂŒchenmarkt zu hören, die Gasfrage einmal die Firma Kerscher mit der Bitte es zu prĂŒfen und der KĂŒchenmarkt zur Info. Muss ja alles seine Ordnung haben. Im Heizungsgewerk stellten wir am Wochenende fest, dass Heizung und Solaranlage zwar nun angeschlossen sind und noch mal eine neue Steuerung montiert wurde. Aber warmes Wasser gab es nicht nicht auch die Sauberkeit und Ordnung der Installation hat unter jedem GerĂ€tewechsel gelitten. Nun sieht es aus, wie bei den Hempels unter dem Sofa. Wenn es denn wenigstens funktionieren wĂŒrde…

Immerhin wollte sich Herr Kerscher mal wieder mit dem Vaillant Kundendienst auf der Baustelle treffen. Ein Ergebnis habe ich gestern nicht mehr vernommen.

Allsend

Eine weitere Reklamation betrifft die Firma allsend, die unseren Augen eigentlich dafĂŒr verantwortlich wĂ€re, die DĂ€mmung des Daches zu schließen. Also auch da, wo die EntlĂŒftung durch das Dach gefĂŒhrt wird. Den ersten Teil unserer Reklamation, die abgesackte DĂ€mmung, wurde vorletzte Woche erledigt. Leider ohne rund um die DurchfĂŒhrung zu dĂ€mmen. Anschließend gab es einen kleinen Streit, wer die Kosten fĂŒr die Arbeiten ĂŒbernimmt, weil allsend der Überzeugung war, nicht fĂŒr den Schaden verantwortlich zu sein. Firma Kerscher beteuerte hingegen, auch nichts am Dach gemacht zu haben. Was sollen wir dazu sagen?

Nun haben wir uns nach einer mittelgroßen Diskussion, in der wir versuchten auch generelle Kritikpunkte los zu werden (leider ist alles an Herrn Dauschers Teflonmantel abgeprallt), darauf geeinigt, die Kosten fĂŒr die DĂ€mmung durch allsend ĂŒbernehmen zu lassen, die AusfĂŒhrung aber liegt bei uns. Letztendlich bleibt ein fader Beigeschmack und auch wenn wir es noch nicht bereuen allsend gewĂ€hlt zu haben, sĂ€he die Entscheidung beim nĂ€chsten Mal wahrscheinlich anders aus.

Weiter zur Planung.

In knapp 5 Wochen mĂŒssen wir umgezogen sein. Das Haus wĂ€re eigentlich soweit, bewohnbar ist es, bis auf Warmwasser, Heizung, Gasherd und Co. Also Dinge die kurzfristig zu erledigen sein sollten, auch wenn sie uns teilweise seit Wochen begleiten. Fragt man sich also, was nun in der PrioritĂ€ten-Liste nach oben wandern soll.

Na klar, der Umzug, wichtig. Und dann (oder vielleicht sogar davor?) kommt auch schon die Befestigung der Wege zum und ins Haus. Jetzt wo der Winter vor der TĂŒr steht, könnte es sonst unangenehm, weil schmutzig werden…

FĂŒr unser Vordach auf der RĂŒckseite haben wir uns ĂŒberlegt, eine Holzveranda nach US Vorbild zu bauen. Holzdielen, spĂ€ter vielleicht ein GelĂ€nder und eine schöne HĂ€nge-Schaukelbank von der aus man die Aussicht auf das Tal und die HĂŒgel genießen kann.

Die Dielen sollen dann von links neben der HaustĂŒr, bis zum Carport  und dann bis um das Haus herum gehen. Das heisst, man sollte trockenen Fußes vom Auto ins Haus kommen.

Also wie machen? Theoretisch könnte man eine Menge verschiedener Konstruktionen wÀhlen:

  • Kies- und Schotterbett und darauf eine Holz-Unterkonstruktion: Witterungsempfindlich und nicht haltbar, gleichzeitig nicht gerade gĂŒnstig
  • Betonierte Balkenschuhe: Beton, nein Danke und Balkenschuhe sind teuer
  • Beton Gehwegplatten in 50×50 als Auflager und dann Balkenlage: Schwer, teuer und am Ende wird es schwer, die notwendige Höhe von ca. 20cm zu erreichen
  • Verstellbare Terrassenlager (Stelzlager, TerrassenfĂŒsse, ElefantenfĂŒsse) und darauf Balkenlage

Die Preise fĂŒr die unterschiedlichen Modelle nehmen sich nicht viel. Man liegt immer bei +/- 350 Euro minimal fĂŒr unsere knapp 30 Quadratmeter. Also haben wir uns fĂŒr die bequemste Variante entschieden. Die Terrassenlager.

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Darauf werden dann Kanthölzer montiert und den Abschluss bilden dann wahrscheinlich LĂ€rchendielen. Die sind ein guter Kompromiss aus Preis und Haltbarkeit…

2 Replies to “Reklamationen und dann Planung…

  1. Also bei den Angeboten, die wir fĂŒr unsere Terrasse hatten, war die von euch nun gewĂ€hlte die teuerste. 😉 Bei uns wurde dann die erste umgesetzt. Und ehrlich gesagt, ich trau Kies und Schotter, darauf Kanthölzer als Unterkonstruktion und obenauf ordentliche Holzdielen die lĂ€ngere Lebensdauer zu im Vergleich zu irgendwelchen Kunststoffunterbauten unter der Unterkonstruktion. Zumal diese Lager fĂŒr meinen Geschmack irre teuer sind. Die Frage wĂ€re noch: Wo kommen denn die Lager drauf? Die benötigen ja auch einen sehr gut verdichteten Unterbau.

    • Hallo Katrin. Bei uns geht es um die Eigenleistung bzw. Eigenleistbarkeit und die Option Betonplatten & weiteres Aufschottern sind uns nach Wochen der Arbeit zu „intensiv“ und bieten dafĂŒr nicht ausreichend Ersparnis 😛
      Unser Untergrund ist zwar top verdichtet und fĂŒr die Bodenplatte aufgeschottert worden aber liegt bestimmt 20-25cm zu tief. Da scheinen die Stelzlager eine ganz gute Option zu sein, um auf Höhe zu kommen. Bei den Kosten liegen wir bei ca. 330 Euro fĂŒr die Lager und das sind vielleicht 20 Euro mehr als wir fĂŒr die Kubikmeter Kies inkl. Lieferung bezahlt hĂ€tten und ungefĂ€hr die HĂ€lfte von Betonplatten.

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