Großer bzw. schwerer Brocken…

6 Sep

Als vor einigen Tagen unsere Duschtrennwand angeliefert und auf dem „Hof“ abgestellt wurde, Hans und ich das Ding ins Haus schleppten, wurde uns schnell klar, dass wir beiden diese ohne Hilfen und Hilfsmittel, nie ins Bad im OG bekommen werden.

Daher wurde schnell der Plan geschmiedet, weitere Hilfen in Form von Hans Sohn Sebastian zu bestellen und Tragegurte und Saugnäpfe zu beschaffen. Gestern war es so weit. Die beiden Hans und Sohn legten Gurte an, machten die Näpfe fest und traten den Weg durch das Treppenhaus an. Nach zwei Metern war aber schon wieder Schluss. Die schwere und 1,6 mal 2 Meter große Scheibe wollte sich nicht durch die Öffnungen bugsieren lassen. Also einmal zurückspulen, bitte. Da stand die Scheibe nun wieder im Flus, mit der Bauherrin als geduldige Stütze.

Der nächste Plan war schnell ausgedacht, die Scheibe muss über die Galerie ins OG und dafür muss das Geländer ab. Das wurde dann gemacht und ein Unterbau aus Paletten, Kartons und HWF Platten gebaut, damit die Scheibe schon ein gutes Stück Richtung Himmel kam. Dann wuchteten wir sie gemeinsam von unten und zogen sie von oben hoch. Das war dann schnell geschafft. Nun folgte der Teil, für den noch eine Idee mehr Köpfchen gefragt war: Wie schafft man die Scheibe in der richtigen Richtung mit der richtigen Seite ins Bad? Drehen, drehen und tragen. Bohren, schrauben und tragen, fertig. Sieht gut aus und steht stabil…

Ursprünglich war eine klare Scheibe mit Winkeln geplant und bestellt, die deutlich schöner mit der Nische harmoniert hätte. Leider ist die Scheibe vorletzte Woche nicht angekommen und es war nicht klar, ob sie überhaupt noch kommt. Daher haben wir per Expresslieferung eine beim Bernstein Badshop bestellt, die auch prompt drei Tage später kam. Diese Wand hat allerdings eine recht breite Schiene. Optisch nicht perfekt aber es funktioniert immerhin. Jetzt muss ich nur noch mein Geld vom ursprünglichen Händler (Konzept Design) zurück bekommen.

Hans verfugte gestern außerdem noch die Wartungsfugen mit Silikon. Ein Unterfangen, das man bei Metro-Tiles im Halbverbund echt nicht unterschätzen darf. Das ist total schwierig, weil durch Höhenunterschiede in der Oberfläche (verursacht durch die Facetten in den Fliesen und verstärkt durch den Versatz) mit einem Fugenglätter kein vernünftiges Ergebnis zu erzielen ist. Entsprechend „gewöhnungsbedürftig“ a.k.a. kacke sieht die Fuge aus. Der Blick auf die Vorbilder auf Pinterest und Co versöhnt allerdings wieder, das scheint der neuralgische Punkt bei der Arbeit mit Subway und Metro Fliesen…

Unsere Nische im Gäste WC ist nun auch verfugt, wieder mit Glimmer im Mörtel. Außerdem wurden Decke und Wände geweisst. Wenn Anfang nächster Woche die Herren aus dem Sanitär Gewerk ihre Arbeit getan haben, werde ich den Beton Ciré Boden machen und alles wird gut.

Ansonsten wurde gestern weiter die Außenwände vom Schuppen und das letzte Stück Fassade gestrichen und das Gästezimmer für das Parkett legen heute vorbereitet.

Und wenn das heute durch ist, müssen wir mal die nächsten Wochen planen. Die Küche kommt Ende kommender Woche, bis dahin müssen noch Fußleisten in der Küche montiert werden. Aber was muss noch gemacht werden?

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