Die ersten zwei Jahre und das erste Makeover

6 Aug

Jetzt wohnen wir tatsächlich schon fast zwei Jahre in Ergoldsbach. Der Ort hat sich gewaltig verändert. Der Hang unterhalb unseres Häuschens ist mittlerweile erschlossen, ein neues Baugebiet mit 48 Grundstücken ist entstanden. Und auch in unmittelbarer Nachbarschaft ist der Fortschritt zu sehen.

Bei uns ist im Laufe der Zeit auch einiges passiert. Im ersten Jahre ging es vor allem darum, die Provisorien aufzulösen und Dinge zu vollenden, bei denen nach Einzug die Energie gefehlt hat. Lampen, Carport von Innen streichen, Garten anlegen, Zaun setzen, Hecke pflanzen usw. usf.

Dieses Jahr ist schon etwas produktiver. Wir haben ein kleines Gartenhaus aufgebaut, damit wir die Gartengeräte etwas schonender verstauen können, in der Küche experimentiert und Spülbecken mit Armatur zwei mal geändert und als größten Schritt, den Aussenanstrich erneuert. Da haben wir die Notwendigkeit direkt mit einer visuellen Verbesserung verbunden. Unser Haus ist jetzt nicht mehr silbergrau, sondern in der Farbe granit. Jetzt ist der Kontrast zwischen den weißen Elementen und der Fassade viel deutlicher. Uns gefällt es 🙂

Ursprünglich war unsere Küche mit einer Franke Spüle und einer Blanco Armatur ausgestattet. Die Kombination war extrem ungünstig, es hat ohne Ende gespritzt und unsere Arbeitsplatte immer unter Wasser gesetzt. Dann hatten wir zunächst ein Duravit Starck Design Keramik Waschbecken zusammen mit einer IKEA Vimmern Armatur. Die Kombination war aber auch nicht so gut: Das Becken hübsch aber viel zu klein und die Brause doch etwas zu einfach verarbeitet. Bei einem Münchener Küchenstudio habe ich dann ein Villeroy & Boch Architectura Becken günstig aus der Ausstellung bekommen können und als Armatur kommt auch eine von V&B zum Einsatz. Bis jetzt sind wir ganz zufrieden.

4 Replies to “Die ersten zwei Jahre und das erste Makeover

  1. Hallo!
    Wir stehen kurz davor uns zw. Allsend und Nordic Haus zu entscheiden.
    Bei der Recherche bin ich auf euren Blog gestoßen, den ich nun komplett durch habe.
    Wie geht es euch jetzt im Haus, nach einem weiteren Jahr?
    Was würdet ihr anders machen, was wieder?
    Wie ist dir Bausubstanz? müsstet ihr Sparren flicken?

    Viele Grüße,
    Markus

    • Hallo Markus,
      danke für Deinen Kommentar. Qualitativ kann ich ohne jede Zweifel zu Allsend zu raten. Die Bausubstanz ist gut und echte Mängel hatten wir bisher nicht.

      Das einzige was uns nach wie vor stört, es ein wenig das fehlende Einfühlungsvermögen seitens der Firma, was einem Bauherr wichtig sein könnte. Das betrifft einerseits Dinge wie die Bauleitung und Fragen, die man vor und während des Bauens haben wird. Aber andererseits auch spätere Umbauten. Wir haben beispielsweise jetzt entschlossen unsere Galerie zu schließen. Natürlich lassen wir das wieder von Allsend machen. Prinzipiell ist preislich und organisatorisch alles in Ordnung. Aber in der Detailplanung gibt es wieder blinde Flecken. Z.B. ist der ursprünglich verlegte Dielenboden nicht mehr lieferbar, dafür kann Allsend nichts. Dumm ist nur, wenn man dann einen neuen Boden bestellt, der sowohl von den Brettlängen und Deckbreiten, als auch den Details (gefaste Kanten), nicht zum Rest (innerhalb eines Raumes!) passt. Das kann man ja mal kommunizieren. Auch die Planung der Zwischendecke war etwas willkürlich (Deckenbalken der offenen Decke sollten um 90° gedreht zum Rest des Raumes verlaufen). Da muss man schon sehr aufpassen, sonst ärgert man sich hinterher. Als ich nach einem Zahnarztbesuch nach Hause kam, sah ich einen neu eingezogenen Balken, der direkt neben einem bereits bestehenden montiert wurde. Aus statischen Gründen musste der wohl dicker dimensioniert werden. Aber anstatt den Balken mit der Unterkante bündig zu setzen – oben hätte ein 4cm Überstand aufgrund des Bodenaufbaus nicht gestört – wurde der Balken hübsch mit einem Versatz montiert. Leider war ich zu spät, um Einspruch zu erheben. Also, man muss schon immer mal schauen, was passiert.

      Also alles in Allem: Allsend kann man empfehlen, wenn man sich in der Lage sieht, Dinge zu hinterfragen und wirklich aktiv Pläne zu lesen, Termine zu koordinieren und andere Gewerke selbst zu steuern. Von Allsend kann man diese Leistung nicht erwarten. Übrigens auch nicht für Geld. Hätten die nicht so fähige Zimmerleute, hätte ich Sorgen.

      Herzlichst. Daniel

  2. Vielen Dank für deine ausführliche Antwort.

    Wir haben uns jetzt aufgrund der Kompetenz von Hr. Dauscher, der guten Beratung und der „gemeinsamen Vision“ für Allsend entschieden und werden Ende des Jahres mit Ihnen bauen 🙂

  3. Hallo,

    schön dass es diesen Blog gibt. Auch wir haben vor evt. mit Allsend zu bauen, da ich gerne ein Schweden-Häuschen mit gesundem Wohnklima möchte… Und da auch bei uns das Budget begrenzt ist und leider noch kein Grundstück so richtig in Sicht, ist die Hausplanung natürlich auch noch nicht ganz möglich. Auch wir fragen uns ob mit oder ohne Keller, aus denselben Beweggründen.
    Und man hat doch selbst erst mal wenig Ahnung worauf man so achten muss beim Planen. Deshalb ist euer Blog auch so wertvoll.

    VIelen Dank und viele Grüße
    Sigrid

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