Das Gehrungssägen Gate…

12 Sep

Um unsere Fussleisten auf Gehrung zu sägen benötigen wir eine Gehrungssäge. Die gängigen Laden sind so niedrig, dass man maximal 3-4 Zentimeter hohe Leisten geschnitten kriegt. Unser Sockelleisten sind allerdings 10 Zentimeter hoch und aus lackiertem Massivholz. Also ging die Suche nach einer Alternative los.

Erste Alternative war in Form einer billig Gehrungs- und Kappsäge von Amazon. Bei der habe ich nicht mal das Sägeblatt (man sollte es eher Reißblatt nennen) ausgewechselt bekommen.

Alternative zwei war schon eine deutlich teurere Säge von Makita (MLS100), die laut Beschreibung eine Schnittbreite von 120mm haben sollte. Leider verschwieg die Beschreibung aber, dass diese auf 80mm sinkt, sobald man die Neigung auf 45° stellt. Ok, passt nicht zurück damit.

Als nächstes beschaffte ich mir beim Hornbach die manuelle Gehrungssäge Küpper Perfekt S, die laut Papier in der Lage sein sollte, die Anforderungen zu erfüllen. Und vielleicht täte sie das, würde man ich sie nur zusammengebaut bekommen. Aber ehrlich gesagt bin ich nicht willens mehr Zeit in den Zusammenbau, als in das Sägen zu investieren. Durchgefallen…

Wieder zum Baumarkt, dieses Mal Bauhaus. Hier war die Auswahl sehr reduziert, entweder billig oder sehr teuer. Ich nahm billig und versuchte mein Glück. Hatte ich aber nicht. Das wackelige Ding ließ keinen sauberen Schnitt zu.

Zurück bei Bauhaus fragte ich noch einmal nach einer elektrischen Alternative. Gäbe es schon – allerdings gingen sinnvolle Kapp- und Gehrungssäge mit Zugfunktion erst bei knapp 300 Euro los. Im Verleih gab es aber eine Bosch. Die mietete ich für günstige 25 Euro und fuhr euphorisch zur Baustelle. Da angekommen kam die Enttäuschung schnell: Schnitt ungenau, reisst das Holz (egal von welcher Seite man sägt), Grad Einstellung ungenau und der Zug ist so ruckelig, dass es einem immer die Säge verzieht.

Zusammenfassung: Wir brauchen eine Alternative, sonst gibt es keine Leisten…

Positive Meldungen von Gestern:

Der Warmwasser Betrieb läuft wieder. Herr Kerscher hat ein weiteres Mal die Steuerung der Therme umgebaut und wird für die Heizung aber noch mal kommen müssen. Aber immerhin – warmes Wasser!!!

Enthärtungsanlage up and running! Was ich gar nicht wusste: Auch die BWT Anlage war noch nicht betriebsbereit. Das Ding war undicht und verlor Wasser und davon nicht zu wenig. Gestern kam ein BWT Techniker und baute eine Schraube ein, die werksseitig wohl vergessen wurde. Anschließend konfigurierte er das Ding und erklärte wie es geht. Nun sind wir echte Weichwasser Freunde…

Allsend kam und reparierte den Schaden an der Dämmung beim Entlüftungsrohr. Natürlich nicht, ohne mehrmals die Schuld von sich zu weisen. Und leider auch ohne Dämmung des Sparrens, wo das Entlüftungsrohr durchgeht. „Da war ja nie Dämmung drin“. Ach so, dann ist ja alles klar…

Vorletzter Pinselstrich im Haus, check. Die im Treppenhaus noch nicht gemalte Wand, hat ihren zweiten Anstrich bekommen. Noch einer und wir sind durch!!!

Untergrund für Gäste WC Boden aufgebaut! Erst die Dusche mit Knauf Spachtel modelliert und anschließend den Boden mit Nivelliermasse auf Niveau des Parketts vor der Tür gebracht.

Hoffen wir mal, dass der Boden halbwegs glatt geworden ist.

Und zu guter Letzt (eigentlich war das eher der Start, egal) haben wir gestern die erste Fuhre Umzugszeugs in Haus gebracht. Einer erster Schritt 🙂

 

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