Beton Ciré Boden im Bad

12 Jun

Gut – der Beschluss steht, den Boden im Gäste WC in Beton-Optik herzustellen. Und eigentlich war der Plan, die Dusche mit Flußkieseln zu realisieren. Aber wenn man sich mit dem Thema ernsthaft beschäftigt, hat das naturgemäß einige Nachteile:

  1. Randbereiche: Da die Flußkiesel nicht gerade abschließen, muss man zu jeder Kante auspuzzeln, wie es mit den Kieseln passt – #Anstrengend.
  2. Fugen: Und zwar jede Menge davon. Und damit auch viel Platz für Schmutz und potentielle Leckagen.

Also doch umentschieden. Das Gäste WC wird jetzt komplett mit Beton Ciré ausgestattet.

Jetzt wird es wieder kompliziert. Beton Ciré soll man mit max. 4mm Stärke auftragen. Was macht man mit dem Rest? Das Parkett im Flur hat z.B. eine Aufbauhöhe von gut 13mm. Da muss man ja erst mal hinkommen. Parkett-Werk hat uns einen Faserarmierten Fließspachtel empfohlen. Da können wir z.B. so etwas verwenden:

71qtt-hh2vL._SL1500_

 

Diese Ausgleichsmassen sind selbstnivellierend, verteilen sich also selbst auf einer ebenen Fläche. D.h. wir müssen die 90×90 cm für die Dusche aussparen und den restlichen Raum auffüllen und dann einen Weg finden, wie wir die Dusche mit dem entsprechenden Gefälle zum Ablauf modelliert kriegen. Vielleicht kann man die Masse dicker anrühren, so dass sie etwas plastischer wird? Ich muss mal einen Baustoffhändler befragen, ob das zulässig ist.

Wer eine gute Beschreibung für die Do-it-Yourself Heimwerker Umsetzung von einem Spachtelboden sucht, findet im Baublog vom Marcus eine tolle Beschreibung und eine angeregte Diskussion. Wir werden unseren Boden ja nicht mit Thomsit realisieren, weil wir das Zeug ja im Feuchtraum und der Dusche einsetzen wollen. Trotzdem sehr anschaulich beschrieben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.